Dienstag, 5. Mai 2015

Lesetipp "Die sieben Schwestern"

Wenn man so viele Krimis und Thriller liest wie ich, muss man ab und zu auch mal ein wirklich entspannendes, ganz harmloses Buch lesen. So ein Buch mit viel Herz-Schmerz, Liebe, Tränen und Romantik, eine richtige Schnulze eben. Einfach zu lesen und doch unterhaltend. Ich greife dann ganz gerne zu diesen Büchern, die garantiert nur für Frauen geschrieben wurden und habe die ein oder andere Lieblingsautorin. Von Lucinda Riley habe ich schon "Der Lavendelgarten" gelesen. Und da mir dieses Buch sehr gut gefallen hat, war ich auf ihre Neuerscheinung "Die sieben Schwestern" sehr gespannt.






"Die sieben Schwestern" ist der Titel des ersten Bandes einer siebenteiligen (wer hätte das gedacht?) Reihe um (Überraschung!) sieben Schwestern, die alle von dem wohlhabenden Pa Salt als Babys adoptiert wurden. Alle kommen aus unterschiedlichen Teilen der Welt und haben bei ihrem Adoptivvater und seiner Haushälterin Mariana, genannt Ma, eine unbeschwerte und behütete Kindheit auf dem herrlichen Anwesen "Atlantis" am Genfer See erfahren. Nun ist Pa Salt plötzlich verstorben und die inzwischen erwachsenen Schwestern treffen sich in Atlantis wieder. Pa Salt hinterlässt jeder einen Umschlag mit rätselhaften Informationen zu ihrer Herkunft und die Koordinaten ihres Geburtsortes. So dürfen wir die Frauen auf der Suche nach Ihren Wurzeln begleiten. Den Anfang macht in diesem Buch Maia, die Älteste. Ihre Reise führt die zurückhaltende, schüchterne Frau nach Rio. Dort trifft sie Floriano, einen attraktiven Autor, dessen Buch sie gerade übersetzt. Mit seiner Hilfe findet sie ihre Großmutter, die mit ihrer Haushälterin in einem alten Familienanwesen lebt. Die Haushälterin übergibt Maia einen Stapel Briefe, die ihre Großmutter einst an ihre beste Fraundin geschrieben hat. Von da an wird das Buch auf zwei Ebenen erzählt. Es geht um die Geschichte von Maia, die in Rio nicht nur ihre Familie sondern auch sich selbst und eine neue Liebe findet und um Izabela, Maias Urgroßmutter. Izabela verliebt sich im Paris der Jahrhundertwende in den jungen Künstler Laurent. Doch diese Liebe ist unglücklich, da Izabela in Brasilien schon dem reichen Gustavo versprochen wurde. Am Ende des ersten Bandes bleiben noch viele Fragen offen. Was ist mit Merope, der siebten verschollenen Schwester und ist Pa Salt wirklich tot? Wen es interessiert: die Reihe hat auch einen mythologischen Hintergrund. Die sieben Schwestern beschreiben den Sternhaufen der Plejaden, die schon immer Menschen aller Kulturen fasziniert haben. Wir finden die sieben Schwestern in Höhlenmalereien, Felsinschriften, Gedichten und Geschichten. Die Seefahrer nutzten sie eins als leitendes Licht. Also Mädels, wenn ihr mal wieder Lust auf einen richtig schnulzigen Schmöker habt (und so einen brauchen wir doch alle ab und zu), könnt ihr mit diesem Buch nichts falsch machen.










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